14Dez/17

Kreisfeuerwehrverband Rosenheim gedenkt ehem. Kreisbrandrat Albert Moser

Die Feuerwehr war sein Leben: In der Nacht auf Montag, 11. Dezember 2017, ist Albert Moser im Alter von 76 Jahren nach längerer Krankheit verstorben.

Albert Moser war insgesamt 25 Jahre Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Kolbermoor.
Von 1965 bis 1973 war er Kreisbrandmeister,
von 1973 bis 1990 Kreisbrandinspektor und schließlich
von 1990 bis 1996 Kreisbrandrat des Landkreises Rosenheim.
Zudem war er Ehrenkommandant der Kolbermoorer Wehr.

Wir werden ihm stets ein gebührendes Andenken bewahren.

 

Seine Leidenschaft jedoch war: die Feuerwehr. Von jungen Jahren an in der Wehr aktiv, wurde Moser 1964 zum Zweiten Kommandanten gewählt. Ein Jahr später übernahm er schließlich im noch jungen Alter von 24 Jahren als Kommandant das Zepter – und behielt es 25 Jahre lang (1965 bis 1990). In dieser Zeit baute Moser die Kolbermoorer Wehr mit großer Intensität aus.

Ein Meilenstein für die Stadt gelang ihm mit dem Neubau des Feuerwehrhauses, das im Mai 1990 eingeweiht wurde. Diesbezüglich kann Bürgermeister Peter Kloo nur unterstreichen: „Er war letztendlich der Hauptarchitekt des Feuerwehrhauses, ohne ihn hätte es nicht diese super Funktionalität.“ Moser habe sich sowohl in der Planungs- wie auch in der Bauphase intensiv eingebracht. „Er war jeden Tag auf der Baustelle, kannte jedes Kabel, jede Steckdose und jedes noch so kleinste Detail.“

Gleichzeitig war Moser auch landkreisweit in Sachen Feuerwehr aktiv: von November 1965 an als Kreisbrandmeister, später als Kreisbrandinspektor (1973) und von 1990 bis 1996 schließlich als Kreisbrandrat. In diesem Zuge wechselte Moser auch 1991 vom Kolbermoorer Rathaus ins Landratsamt, wo er bis zum Beginn seiner Altersteilzeit im Juni 2000 beschäftigt war.

Für sein großes ehrenamtliches Engagement wurde Moser mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht: 1990 erhielt er die Bürgermedaille der Stadt Kolbermoor, 1993 das Steckkreuz des Freistaates Bayern, überreicht vom Regierungspräsidenten. Überdies war Moser auch vom österreichischen Bundesfeuerwehrverband ausgezeichnet worden für sein grenzüberschreitendes Wirken in Zusammenarbeit mit den Kameraden aus Tirol.

1994 wurde Moser zudem zum Ehrenkommandanten und Ehrenmitglied der Feuerwehr Kolbermoor ernannt – und bis zu seiner schweren Erkrankung blieb er der Wehr treu, stand mit Rat und Tat sowie seinem Fachwissen zur Verfügung.

26Nov/17

Realistisches Übungsszenario am Atzinger Vereinshaus

Ein simulierter Kellerbrand mit starker Rauchentwicklung sowie drei vermissten Personen bildete das realistische Szenario für eine Einsatzübung der Feuerwehr Atzing. Durch den Einsatz von zwei Atemschutztrupps konnte die Vermissten rasch gerettet und im Anschluss durch ausgebildete Sanitäter aus den Reihen der Atzinger Feuerwehrler versorgt werden. Nach dem rund einstündigen Übungseinsatz erfolgten schließlich noch das Entrauchen des Kellers durch einen Überdrucklüfter und eine Besprechung der Mannschaft mit Kommandant Paul Huber.

20Nov/17

Erfolgreiche Abnahme der Jugendflamme

Elf Mitglieder der Jugendfeuerwehr Bernau am Chiemsee legten kürzlich die Jugendflamme der Stufen I und II mit Erfolg ab. Neben dem korrekten Anfertigen von Feuerwehrknoten standen unter anderem auch Fahrzeugkunde, das Ausrollen von Feuerwehrschläuchen und das sichere Absetzen eines vollständiges Notrufs auf dem Programm. Bereichsjugendwart Michael Baier sowie Kommandant Marcus Praßberger fungierten, auch unter den Augen zahlreicher Eltern der Prüflinge, als Schiedsrichter und konnten zum Abschluss die begehrten Abzeichen in den entsprechenden Leistungsstufen überreichen.

 

01Nov/17

24 Stunden wie bei der Berufsfeuerwehr

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr in Prutting wurde der 24 Stunden-Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehren aus Leonhardspfunzen und Prutting heuer im Leonhardspfunzener Gerätehaus durchgeführt. Die Rahmenbedingungen waren perfekt – strahlender Sonnenschein, sommerliche Temperaturen und die Tatsache, soeben den letzten Schultag vor den Sommerferien hinter sich gebracht zu haben, trieb den Jugendlichen die Vorfreude ins Gesicht.

Die Übung begann mit einer kurzen Vorstellungsrunde zwischen den Jugendfeuerwehrlern und ihren Betreuern. Danach wurden das Nachtlager im Schulungsraum mittels Feldbetten und Schlafsäcken hergerichtet, die Einsatzkleidung in die Spinde gehängt und eine Fahrzeug- sowie Gerätekunde durchgeführt. Spätnachmittags ertönte dann zum ersten Mal der Alarmgong. Gemeldet wurde ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person in der Lackstraße. Sofort besetzten die Jugendlichen ihre zugeteilten Fahrzeuge und nach kurzer Anfahrzeit war die Einsatzstelle erreicht. Vor Ort wurden die verletzte Person im Fahrzeug erstversorgt und die Einsatzstelle sowie das verunglückte Fahrzeug gesichert. Unter Anleitung erfahrener Betreuer wurde die Person mittels Spreizer und Schere von den Jugendfeuerwehrlern schonend aus dem PKW befreit. Im Laufe des Einsatzes stellte sich heraus, dass eine unter Schock stehende Person in einem nahen Graben liegend gesichtet wurde. Diese konnte schließlich mittels Steckleiterteilen und Trage gerettet und erstversorgt werden. Continue reading

29Okt/17

Inntaler Feuerwehrjugend-Wissenstest in Roßholzen

Am Freitag, 27. Oktober 2017 fand im Feuerwehrhaus Roßholzen der diesjährige Wissenstest der Feuerwehrjugend aus dem Inspektionsbereich Inntal statt.

Die knapp 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen von den Feuerwehren Roßholzen, Oberaudorf, Flintsbach, Raubling und Nickelheim. Es wurden schriftlich und mündlich die Themen Unfallverhütungsvorschriften, persönliche Ausrüstung, Dienstbekleidung und Zuordnung der Funktions- und Rangabzeichen geprüft. Continue reading

28Okt/17

Gemeinschaftsübung der Feuerwehren am Samerberg

Zu einer Gemeinschaftsübung auf dem Samerberg vereinbarten sich die Feuerwehren Törwang, Grainbach und Roßholzen, der angenommene Einsatzort war in Törwang. Die Aufgabe war es, den Brand in einem Lager, verursacht durch einen defekten Ofen in einem örtlichen Baugeschäft, zu löschen. Weiterhin musste das Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindert werden. Zusätzlich mussten vier Personen aus dem verrauchten Lagergebäude gerettet und anschließend versorgt werden. Bei der Personenbergung kamen schwere Atemschutzgeräte zum Einsatz. Nach der abschließenden Übungsbesprechung vor Ort lud man alle, an der Übung beteiligten beteiligten, Einsatzkräfte zu einer Brotzeit im Gasthof “Zur Post” ein.

Anton Hötzelsperger, Büro für Öffentlichkeitsarbeit / Fotos: Dietmar Scholz

27Okt/17

Neues Fahrzeug-Quartett dank gezielter Kooperation

Ein absolut gelungenes Projekt: Vier Gemeinden im Landkreis Rosenheim hatten sich für die dadurch kostengünstigere Beschaffung neuer Hilfeleistungslöschfahrzeuge (HLF) zusammengeschlossen. Nach stets enger Abstimmung mit den ehrenamtlichen Verantwortlichen vor Ort konnten die Feuerwehren aus Aschau im Chiemgau, Au bei Bad Aibling, Pfaffing und Ramerberg kürzlich ihre neuen Einsatzfahrzeuge im Gesamtwert von knapp zwei Millionen Euro mit großer Freude in Empfang nehmen. Die dafür erforderliche europaweite Ausschreibung mit zahlreichen rechtlichen Auflagen wurde dankenswerterweise durch die Gemeinde Bad Feilnbach koordiniert. Nach Auslieferung durch die österreichische Firma Rosenbauer, welche am Ende den Zuschlag erhalten hatte, stehen die Fahrzeuge den vier Feuerwehren ab sofort für effektive Einsätze bei Bränden und technischen Hilfeleistungen zur Verfügung.

25Okt/17

Einsatzbericht zum Brand am Heuberg

Am Freitag, den 23. Juni 2017, bemerkte eine aufmerksame Wanderin gegen 8.15 Uhr ein nicht ordnungsgemäß abgelöschtes Feuer auf Höhe der Bichler Hütte im Gemeindebereich Nußdorf am Inn. Dieses Feuer breitete sich bereits auf die Vegetation aus und hatte dadurch eine Ausdehnung auf etwa 400 Quadratmeter erreicht.

Durch die Namensähnlichkeit, Bichler Alm beziehungsweise Bichler Hütte, wurde durch die Integrierte Leistelle (ILS) Rosenheim der Erstalarm für die Bichler Alm, Gemeinde Oberaudorf, alarmiert. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass sich der Brand bei der Bichler Hütte in der Gemeinde Nußdorf am Inn befand. Aus diesem Grund wurden die Kräfte schließlich gemäß Einsatzstichwort „B 3“ für die Bichler Hütte alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich auf rund 1.100 Metern Höhe an der Südwestseite des Heubergs, welche sich wiederum als sehr felsiges und steiles Gelände darstellte. Als Bereitstellungsraum für alle Einsatzkräfte wurde durch Kreisbrandinspektor Hans Huber der Sportplatz am Ortsende von Nußdorf bestimmt. Bei Eintreffen am Bereitstellungsraum konnte man augenscheinlich die Brandstelle sehen, von welcher aufsteigender Rauch bereits vom Tal aus beobachtet werden konnte. Continue reading

17Okt/17

Führungsorganisation bei großen Gefahren- und Schadenslagen sowie Katastrophen (GGSK)

Großbrände, Unwetterlagen, Gefahrguteinsätze und Katastrophenszenarien standen im Mittelpunkt einer ganztägigen Weiterbildungsveranstaltung am 14. Oktober 2017 für die Mitglieder der Kreisbrandinspektion Rosenheim.

Nicht der regelmäßige Feuerwehreinsatz, sondern die übergreifende Koordination verschiedener Hilfsdienste (Feuerwehr, Rettungsdienst, THW, Polizei) sowie notwendiger Behörden oder auch der Presse lagen im Fokus der Aufgaben. Besonderes Augenmerk wurde dabei immer wieder auf die Sicherstellung der Kommunikationsverbindungen zu den Rettungseinheiten aber auch zu übergeordneten Stellen und auf eine frühzeitige Raumordnung gelegt. Beides wichtige Garanten für einen reibungslosen Einsatzverlauf.

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