Bilanz zum Einsatz gegen die Schneemassen im Landkreis Rosenheim

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Die Feuerwehren im Landkreis Rosenheim sind auch in besonders herausfordernden Einsatzlagen äußerst schlagkräftig und ehrenamtlich für die Bürger aktiv. Zuletzt bewiesen dies insgesamt fast 2.000 Feuerwehrleute, welche Mitte Januar tagelang erfolgreich gegen die Schneemassen – insbesondere in der Gemeinde Aschau im Chiemgau – kämpften.

Zahlreiche öffentliche und private Gebäude waren nach intensiven Schneefällen von erheblichen und teilweise gefährlichen Lasten zu befreien. Der Schwerpunkt lag hier im Aschauer Ortsteil Sachrang und den umliegenden Siedlungen. An den Haupttagen vom 11. bis einschließlich 13. Januar waren täglich bis zu 700 Kräfte der Feuerwehren aus dem Landkreis, unterstützt von der Bergwacht und dem Technischen Hilfswerk, im Einsatz.

Auch der noch schwerer getroffene Landkreis Miesbach bat mehrfach um Unterstützung und neben einzelnen Einsätzen etwa durch Drehleitern konnte am 18. Januar sogar noch ein gesamtes Hilfeleistungskontingent dorthin entsendet werden. Erfreulicherweise waren an den vielen Einsatzstellen keine Unfälle oder gar verletzte Feuerwehrmitglieder zu beklagen. „Ein klares Zeichen für den guten Ausbildungsstand und das besonnene Handelns während der Einsätze“, betonte Kreisbrandrat Richard Schrank.

Er dankte allen beteiligten Feuerwehren – von 118 im Landkreis waren 90 eingesetzt – für ihre geleistete Arbeit. „Viele dankbare Rückmeldungen der Aschauer Bevölkerung haben dies bestätigt.“ Dank gelte auch jenen Wehren, die in der Zwischenzeit die Gebietsabsicherung für andere Einsatzbereiche übernommen hätten. „So war es in diesen Tagen möglich, unsere Feuerwehren in den Schnee-Einsatz zu entsenden, ohne dass hierdurch wesentliche Lücken entstanden sind“, erklärt Schrank.

Er sei stolz auf die bei teils extremen Witterungsverhältnissen absolvierten Einsätze „oftmals über die normalen Leistungsgrenzen hinaus zum Wohle der Bürger.“ Zudem bedankte sich der Kreisbrandrat auch bei allen Helfern und Verantwortlichen im Hintergrund, wie beispielsweise der Örtlichen Einsatzleitung und der Koordinierungsgruppe im Landratsamt.