Ein auslaufender gefährlicher Stoff, eine eingeklemmte Arbeiterin und insgesamt neun Verletzte waren das Szenario einer großangelegten Übung in der Flintsbacher Firma SAV. Fast 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst stellten sich gemeinsam dem herausfordernden Szenario.
Beginnend mit den heimischen Feuerwehren, die als erste Kräfte auf ein solches Einsatzbild mit provisorischen Maßnahmen reagieren müssen. Dann folgend der Gefahrgutzug des Bereichs Inntal, welcher mit spezialisierter Ausrüstung und Ausbildung das weitere Vorgehen unterstützte. Auch der Rettungsdienst rückte mit vielen Rettungsmitteln an – neben Rettungswagen und Krankenwagen auch mit Einsatzleitfahrzeugen und Gerätewägen –, um die Verletzten bestmöglich zu versorgen.
An der Übung waren die Feuerwehren Flintsbach, Fischbach, Degerndorf, Oberaudorf, Kiefersfelden, Kolbermoor und die Kreisbrandinspektion Rosenheim beteiligt. Der Rettungsdienst war vertreten durch die Ambulanz Rosenheim, die Malteser Rosenheim, die Johanniter, die DLRG und das Bayerische Rote Kreuz aus dem Landkreis Rosenheim.
Ein besonderer Dank gilt der Firma SAV, die ihr Firmengelände und ihre Ausstattung für die Übung zur Verfügung gestellt hatte.
Fotos: Milena Walden






