Category Archives: Fachbereiche

02Jun/19

Spezialkräfte beim Blaulichttag in Prien am Chiemsee

Vor einigen Tagen konnte die Freiwillige Feuerwehr Prien am Chiemsee ihr 150-jähriges Bestehen feiern. Am sogenannten „Blaulichttag“ wurden sämtliche BOS-Einheiten und alle Spezialeinheiten der verschiedenen Landkreisfeuerwehren von den Priener Kameraden zur Teilnahme eingeladen. Bei bestem Wetter folgten sie diesem Aufruf und eine Vielzahl von Besuchern konnte sich über die Leistungsfähigkeit informieren.

Als zuständiger Kreisbrandmeister für Gefahrgut und Schienenverkehr berichtet Christian Hof an dieser Stelle über zwei Spezialeinheiten aus seinem Zuständigkeitsbereich:

Stellvertretend für die vier Gefahrguteinheiten des Landkreises Rosenheim war die Einheit „Prien-Bernau“ vor Ort. Sie stellte ihr Fahrzeug- und Gerätekonzept vor. Verschiedene Messgeräte, Schutzanzüge, usw. wurden präsentiert sowie der Aufbau eines Dekonplatzes. In Sonder-Schutzkleidung verhüllte Einsatzkräfte (etwa durch Einwegschutzanzüge, Hitzeschutzanzüge oder Chemikalienschutzanzüge) gingen sie durch die Fahrzeug- und Geräteshow und verteilten für die Kinder Süßigkeiten. Die kleinen Besucher freuten sich sehr darüber. Und auch wenn die Einsatzkräfte optisch zunächst noch etwas seltsam für sie aussahen, waren sie dennoch schnell vertrauenswürdig.

Für den Bahnbereich waren von der Deutschen Bahn gleich zwei Notfallmanager mit ihren beiden Einsatzfahrzeugen vor Ort. Stellvertretend für die vier Bahnfeuerwehren im Landkreis Rosenheim nahm die Feuerwehr Bad Endorf mit zwei Einsatzfahrzeugen an der Veranstaltung teil. Sie präsentierte ihre Sondergeräte für Bahneinsätze wie einen Bahnerdungs-Gerätesatz, Rollplattformen, Absteighilfen und vieles mehr. Damit dieses Thema optimal in Szene gesetzt werden konnte, bauten sie exklusiv vier verschiedene Stationen auf. Eine Oberleitung und eine kleine Gleisanlage der Bahn wurden eigens dafür erstellt, um die Erdung einer Oberleitung realistisch vorführen zu können.

Ein weiteres Team baute eine Gleisanlage aus Holz auf, damit die Bahnrettungsplattformen praktisch zum Einsatz kommen konnten. Diese Station war bei vielen Kindern sehr gefragt. Sie durften sich in eine Spezialtrage (Schleifkorbtrage) setzen und wurden vom Einsatzteam sowie vom Kommandanten höchstpersönlich auf den Bahnrettungsplattformen hin und her geschoben.

Diese einmaligen Veranstaltungen sind für die Bürger sehr wichtig, damit sie die Schlagkraft ihrer heimischen BOS-Einheiten beziehungsweise Feuerwehren mit ihren vielfältigen Sonderaufgaben persönlich kennenlernen können.

26Apr/19

Umfassendes Spezialtraining im größten bayerischen Chemiepark

Aufgrund hervorragender, einmaliger Leistungen der Lehrgangsteilnehmer/-innen des vergangenen Jahres haben wir einen weiteren Sondertermin bei der Werkfeuerwehr Gendorf für 2019 erhalten. Der Landkreis Rosenheim folgte dieser Einladung sehr gerne, da die Termine für  Übungsmöglichkeiten beispielsweise an der Staatlichen Feuerwehrschule Geretsried, bei TUIS Wacker, etc. immer weniger werden.

Besonders dieses fundierte chemische Fachwissen der Werkfeuerwehren ist für uns freiwilligen Feuerwehren von großer Bedeutung. Deshalb fuhr der Landkreis Rosenheim mit verschiedenen Feuerwehren, Einsatzfahrzeugen und Feuerwehrleuten zu dieser Veranstaltung, damit flächendeckend gesehen in jeder Ortsfeuerwehr einige Einsatzkräfte mit Gefahrgut-Kenntnissen vorhanden sind.

Die Gefahrgut-Einheiten (pro KBI-Bereich eine Einheit) üben derzeit pro Jahr ein- bis viermal in ihren Inspektions-Gebieten gemeinsam. Falls die Ausbildungsmöglichkeiten in den nächsten Jahren weiter bestehen, werden auch diese Gefahrgut-Einheiten als eine geschlossene Einheit zum TUIS-Trainingstag mitfahren.

Kürzlich konnten acht verschiedene Feuerwehren mit fünf Fahrzeugen und 23 Einsatzkräften diesen Trainingstag besuchen. Die Werkfeuerwehr Gendorf empfing die Übungseinheit in ihrem neuen Ausbildungszentrum (ehemalige Eishalle). Es folgten drei Einsatzübungen und im Anschluss fuhr die Übungseinheit in das Chemiewerk Gendorf, wo sie weitere drei Einsatzübungen und ein Spezialtraining (Brand Schieber, richtiger Löschangriff) erwarteten.

Die Übungsszenarien: Auto gegen gelagerten IBC gefahren, undicht, ein Erwachsener und ein Kind im Fahrzeug / Chloraustritt in einem Schwimmbad / Bei Wartungsarbeiten an einem Kessel undichter Flansch / Ammoniakaustritt aus Kleingebinde bei Staplerarbeiten / Verpuffung in einer Kanalbaustelle / Sondertraining „Brand Flansch“ inklusive Hohlstrahlrohrtraining.

Die Übungen forderten nicht nur fachliches Wissen, sondern auch sehr viel vom Körper ab. Atemschutz mit Form 1 und/oder Form 2 waren an der Tagesordnung sowie bei drei Übungen die Form 2 (CSA). Die Teilnehmer/-innen arbeiteten die gestellten Aufgaben hervorragend gemeinsam ab. Das „Wir-Gefühl“ war neben den Einsatzübungen auch beim Aufräumen bzw. der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft sehr beeindruckend.

Einige Einsatzfahrzeuge, beispielsweise der Feuerwehren aus Oberaudorf und Pfaffing, haben zusätzlich zu ihrer Normbeladung auch Gerätschaften für mögliche Gefahrguteinsätze an Bord. Dies war bei einigen Übungen sehr wertvoll. Heuer waren mit sogenannten Be- und Entlüftungsgeräten gleich zwei Sondergeräte (Feuerwehren Pfaffing und Kolbermoor) verfügbar. Diese Gerätschaften gibt es nur ganz selten bei uns im Landkreis. Sie sind ein bewährtes Einsatzgerät, das speziell zum Be- und Entlüften sowie zum Erzeugen von Leichtschaum verwendet werden kann. In vielen Gefahrgut-Einsatzlagen kann ein Entlüften von großer Bedeutung sein, da dieses Gerät einen EX-Schutz hat, über welchen viele Lüfter sonst nicht verfügen.

In diesem Jahr waren weniger Führungskräfte in den Übungseinheiten mit dabei. Diese Funktion erfüllten „normale“ Einsatzkräfte, die sich dieser Aufgabe stellten, auch wenn sie keine Ausbildung als Gruppenführer/-in vorwiesen. Besonders die „Frauenpower“ hatte sich dieser Aufgabe angenommen und ihre Einheiten geschickt durch die Einsatzübungen geführt. Besonders beim Sondertraining „Brand Schieberleitung“ zeigten sie nicht nur besondere Führungsqualitäten, sondern nahmen gleich mehrfach das „Einfangen der Flammen“ mit dem Hohlstrahlrohr im Angriff. Diese Maßnahme ist meist nur die letzte Alternative für bestimmte Einsätze. Sie muss von der Einsatzleitung gut überlegt sein und durch die Einsatzmannschaft muss gemeinsam unter besonderen taktischen Maßnahmen vorgegangen werden. Dies können nur geschulte Einsatzkräfte durchführen. Besonders die Funktionsweisen der Hohlstrahlrohrtechnik sind von größter Bedeutung. 

Bei allen Übungen zeigte sich, wie wichtig jede Ortsfeuerwehr sowie deren Aufgabe bei der Erkundung und der Einsatzleitung ist. Die Beratung durch Fachleute, etwa Chemiker, TUIS-Berater, etc. spielt für die Führungsmannschaften eine große Rolle, wobei hier die Atemschutz- und Einsatztrupps mit Spezialkleidung von größter Bedeutung sind. 

Die Ausbilder zeigten verschiedene Lösungswege auf und gaben viele praktische Tipps, die von den Teilnehmern/-innen „richtig aufgesaugt“ wurden.

Einige Empfehlungen wie schon 2018 standen auch heuer wieder auf der Liste: Erkundungs-Checkliste / Angriffstrupp – Atemschutz bei der Anfahrt schon mit Form 2 ausrüsten / Umgang mit Erst- Nachschlagewerken, z.B. MET-Berechnungsmodell (Wetter) / Dekonplatz-Funktionswesten für Sauber-/Schmutzigmann / Einsatz-Gummistiefel für Einsatztrupps im direkten Gefahrenbereich sowie im Dekonplatz / Veterinärhandschuhe (lang bis Oberarm) für Form 1 und 2 für die Einsatztrupps und für das Dekonpersonal (Schmutzigmann) / Kunststoff- und Holzkeile, PH-Teststreifen, Öl-Teststreifen, Abdichtpasten, etc. wären aus Sicht der Ausbilder von hoher Wichtigkeit / Hohlstrahlrohr-Training / An- und Auskleiden von Verletzten, Form 1 und Form 2 / Aufbau- und Abbau eines Notdekonplatzes/Dekon-Platzes 2.

Nach den sechs harten Übungs-Einsatzlagen und dem Spezialtraining ließen es sich die Teilnehmer/-innen nicht nehmen, noch einen kurzen Rundgang durch die neue Feuerwache der Werkfeuerwehr Gendorf zu machen.

Mit vielen Eindrücken reisten sie nach gut 13 Stunden zu ihren Heimatstandorten zurück. Jetzt liegt es an ihnen, die Erfahrungen und Anregungen dort weiterzugeben, damit möglichst viele Feuerwehrkameraden/-innen ein breites Fachwissen bekommen. Vielleicht können auch in kleinen Schritten die Empfehlungen der Ausbilder in den einzelnen Feuerwehren umgesetzt werden. Dadurch sind wir für jeden Einsatz bestens aufgestellt.

10Apr/19

Zweiter Lehrgang „Träger von Chemikalienschutzanzügen“ im Jahr 2019

Am 5. und 6. April 2019 fand am Feuerwehrhaus Heufeld der zweite Lehrgang „Träger von Chemikalienschutzanzügen“ dieses Jahres im Landkreis Rosenheim statt. Sieben Teilnehmer, fünf davon aus Heufeld und zwei von der Nachbarfeuerwehr Bruckmühl, stellten sich der Herausforderung „CSA“.

Nach freundlichen Grußworten von Kreisbrandmeister Christian Hof und Kommandant Florian Reichmann vermittelten Lehrgangsleiter Philipp Schartner (Feuerwehr Feldkirchen-Westerham) und Ausbilder Florian Wolf (Feuerwehr Vogtareuth) am ersten Tag fundiertes Grundwissen über Einsatzgrundsätze unter CSA, verschiedene Arten von Schutzkleidung sowie die Kennzeichnung von Gefahrgut. Anschließend wurden die Teilnehmer aufgefordert, ihre Vorstellung eines perfekten Dekonplatzes auf Papier zu bringen und diese Ergebnisse mit der Musterlösung verglichen.

Der zweite Ausbildungstag begann für die sieben Teilnehmer bereits um 7.45 Uhr mit der Bereitstellung der Ausrüstung. Nach angeleitetem An- und Ausziehen der Chemikalienschutzanzüge lernten die Teilnehmer in kleinen Geschicklichkeitsübungen unter CSA, die Tücken der unhandlichen Anzüge und Verständigungsprobleme zu beherrschen. Nach einer kurzen theoretischen Lerneinheit über Chemikalienschutzanzüge der Form II brachten die Ausbilder die Lehrgangsteilnehmer bei den Belastungs­übungen dann richtig ins Schwitzen.

Nach dem wohlverdienten Mittagessen mussten alle Teilnehmer bei zwei Einsatzübungen ihre Tauglichkeit zum CSA-Träger unter Beweis stellen. Besonderheit dieses Lehrgangs war der bestens ausgestattete Dekonplatz Stufe II der Feuerwehr Heufeld – ein im Landkreis bislang einmaliges Dekon-Konzept. Die Führungswesten für den Dekonplatz „Schmutzig- und Saubermann“ überzeugten im laufenden Betrieb.

Für dieses Westensystem wünschte sich Christian Hof, dass es künftig auch bei den anderen Landkreisfeuerwehren zum Standard gehört. Bei den Übungsszenarien mussten Menschenrettung, Erkundung, Auffangen von austretendem Gefahrgut, Abdichten von Behältnissen und das richtige Vorgehen bei CSA-Notfällen abgearbeitet werden. Am Ende des Lehrgangs konnten die Ausbilder allen Teilnehmern mit Freude und in Anerkennung ihrer Leistungen das Zeugnis überreichen.

27Mrz/19

Erfolgreicher Chemikalienschutzanzug-Lehrgang in Wasserburg

Am 8. und 9. März 2019 fand der erste Chemikalienschutzanzug (CSA)-Lehrgang des Jahres im Landkreis Rosenheim bei der Feuerwehr Wasserburg am Inn statt. Er wurde von insgesamt sechs Teilnehmern – je drei aus Bad Aibling und Wasserburg – absolviert.

Am ersten Abend vermittelten Lehrgangsleiter Martin Edl (Feuerwehr Wasserburg) sowie Christian Hof (Kreisbrandmeister Gefahrgut) das theoretische Grundwissen eines Einsatzes unter CSA und welche Arten von Schutzanzügen es für einen Chemieunfall gibt. Ebenfalls enthalten waren Notsituationen, Rettungsgeräte und die Kennzeichnung von Gefahrgut. Zum Schluss durften die Teilnehmer noch ihre Version eines Dekonplatzes auf Papier bringen, welches dann im Anschluss noch kurz gemeinsam besprochen wurde.

Am zweiten Ausbildungstag unterstützte Ausbilder Florian Wolf (Feuerwehr Vogtareuth) zusätzlich den Lehrgang. Tag begann für die Ausbilder und Teilnehmer bereits um 7.30 Uhr mit dem Bereitstellen der benötigten Ausrüstung. Anschließend wurde das richtige An- und Auskleiden eines CSA-Trägers vorgeführt, was im Anschluss jedes Team selbst durchführen musste. Einmal im Anzug, ging es für die Teilnehmer gleich zu den ersten kleinen Übungen, welche das Funken, Ablesen und Übermitteln des Flaschendruckes, Leitersteigen sowie das Anlegen eines Knoten unter CSA beinhalteten. Nach einer kleinen Frühstückspause standen auch schon die ersten Belastungsübungen wie Joggen zum Inndamm, Kniebeugen, Kuppeln von Saugschläuchen, usw. an.

Bestens gestärkt ging es nach dem Mittagessen auf das Betriebsgelände des städtischen Bauhofes, wo die Teilnehmer insgesamt drei Einsatzszenarien sowie den Aufbau des Dekonplatzes abzuarbeiten
hatten. Die Feuerwehr Wasserburg bildet gemeinsam mit der Feuerwehr Attel-Reitmehring den Gefahrgutzug für den KBI-Bereich 2. Eigens hierfür beschaffte sich die Feuerwehr Wasserburg einen kleinen 750kg-Anhänger, der dann von zwei Kameraden umgebaut und eingeräumt wurde, um das gesamte Material für den Dekonplatz im Ernstfall mitzuführen.

In den Übungsszenarien ging es um das Abdichten von Behältern, die Rettung von verletzten Personen, das Retten eines verunglückten Kameraden und die richtige Herangehensweise bei solchen Einsätzen. Nach einem langen Tag und erfolgreicher Beendigung aller Szenarien nahmen die Teilnehmer stolz und verdient ihre Zeugnisse entgegen.

In den vergangenen Wochen wurden zudem auch alle vier Gefahrgut-Einheiten des Landkreises mit einer einheitlichen Zugführerweste für die jeweilige Einheit ausgestattet.

18Dez/18

Umfangreiches Testprogramm im Schienenbereich

Seit gut vier Jahren suchen die Bahnausbilder für die Feuerwehren geeignete Hilfsmöglichkeiten aller Art für mögliche Bahnunfälle beziehungsweise Unregelmäßigkeiten im Schienenverkehr. Verschiedene Hilfskonzepte und Einsatztaktiken wurden aufgestellt und erprobt. Aus den vielen Erfahrungen der Notfallmanager und der Feuerwehren hat sich der Bereich „Evakuierung Zug“ als Thema herauskristallisiert, das immer wieder zu Problemen führt. Für eine Evakuierung gibt es viele Erfahrungswerte und sie wird auch nur im äußersten Fall angewandt.

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11Dez/18

Chemiker-Kreis jetzt komplett

Vor gut dreieinhalb Jahren konnten wir gemeinsam das neue Gefahrgutkonzept mit seinen neun Fachgruppen aufstellen. Rückblickend hat sich dieses System sehr gut bewährt. Im Fachbereich „Chemiker“ war zuletzt ein KBI-Bereich noch nicht mit Chemikern bzw. Gefahrgutexperten besetzt. Aus Altersgründen wird uns in absehbarer Zeit auch ein Chemiker leider verlassen und sein Nachfolger wird diesen Bereich übernehmen. Continue reading

15Okt/18

CSA-Grundlehrgang in Wasserburg

Am 21. und 22. September 2018 fand der dritte CSA-Lehrgang des Jahres 2018 im Landkreis Rosenheim bei der Feuerwehr Attel-Reitmehring in Wasserburg statt.

Die neun Teilnehmer setzten sich aus sechs Feuerwehrmännern, einer Feuerwehrfrau sowie zwei Mitarbeiter der örtlichen Firma Meggle zusammen. Jährlich absolvieren Mitarbeiter von Meggle die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger und Träger von Chemikalienschutzanzügen.

Da die Mitarbeiter der Firma Meggle ortskundig sind und über das benötigte technische Wissen der Anlagen verfügen, wird im Ernstfall ein Trupp aus Mitarbeitern und Feuerwehrdienstleistenden gebildet. Dieses einmalige Konzept hat sich bestens über viele Jahre bewährt. Leider übernehmen dieses Einsatzkonzept nicht alle Firmen im Landkreis Rosenheim für ihren Betrieb.

Am ersten Abend vermittelten der Lehrgangsleiter Martin Edl (Wasserburg) sowie die Ausbilder Philipp Schartner (Feldkirchen-Westerham) und Florian Wolf (Vogtareuth) im Theorieteil das Grundwissen eines Einsatzes unter CSA und welche Arten von Schutzanzügen es für einen Chemieunfall gibt. Ebenfalls enthalten waren Notsituationen, Rettungsgeräte und die Kennzeichnung von Gefahrgut.

Der zweite Ausbildungstag begann für die Teilnehmer bereits um 7.30 Uhr mit dem Bereitstellen der gesamten benötigten Ausrüstung. Anschließend wurde das richtige An- und Auskleiden eines CSA-Trägers vorgeführt, was im Anschluss jedes Team selbst durchführen musste. Einmal im Anzug, ging es für die Teilnehmer gleich zu den ersten kleinen Übungen, welche das Funken, Ablesen und Übermitteln des Flaschendruckes, Leitersteigen und das Anlegen eines Knoten unter CSA beinhalteten.

Nach einer kleinen Frühstückspause standen auch schon die ersten Belastungsübungen an, bei denen auch die Spielgeräte des benachbarten Schulhofs nicht ausgelassen wurden.

Bestens gestärkt ging es nach dem Mittagessen auf das Betriebsgelände der Firma Meggle, wo die Teilnehmer insgesamt drei Einsatzszenarien abarbeiten mussten. Das erste Szenario stellte einen Amoniakaustritt mit verletzter Person dar. Hier galt es, die Person zu retten und den Austritt durch das Schließen von Ventilen zu stoppen sowie die richtige Dekontamination der verletzten Person und der CSA-Träger durchzuführen.

Im zweiten Szenario wurde ein Unfall in einem unterirdischen Rohrtunnel simuliert. Hier galt es, die verunfallte Person zu retten und über eine Fachkraft der Firma Meggle herauszufinden, welche Flüssigkeit ausgetreten ist. Die verletzte Person befand sich rund 70 Meter im Tunnel mit vielen Abzweigungen, dieser war durch verlegte Leitungen zusätzlich stark verengt und erwärmt. Es wurde ein Trupp aus einem Mitarbeiter und zwei Feuerwehrkräften losgeschickt. Hierbei zeigte sich, wie wichtig diese Konstellation im Ernstfall ist. Kurz vor der verunfallten Person wurde zusätzlich eine Notsituation inszeniert.

Beim dritten und letzten Szenario wurde ein Unfall in einem Säurelager mit eingeklemmter Person und auslaufendem Gefahrstoff aus einem IBC-Container simuliert. Auch hier hat der eingesetzte Trupp die Lage richtig erkannt und begann sofort damit, die Person zu befreien und kümmerte sich erst beim zweiten Anmarsch um die Leckage. Es wurde ebenfalls ein inszenierter Zwischenfall eingespielt, welcher die sofortige Rettung des Partners abverlangte. Der zweite Trupp dichtete die Leckage am Behälter erfolgreich ab.

Nach einem langen Tag und erfolgreicher Beendigung aller Übungsszenarien nahmen die Teilnehmer stolz und verdient ihr Zeugnis entgegen.

 

07Okt/18

Übung: Undichter Kesselwagen im Bahnhof-Gleisbereich

Diese Ausgangslage nahmen verschiedene BOS-Organisationen (z.B. Feuerwehr, THW, Gefahrgutzug, Polizei, usw.) als ein mögliches Einsatzszenario zum Anlass, eine ganz seltene Übungsmöglichkeit der Deutschen Bahn AG zu nutzen. Diese hält einen sogenannten Gefahrgut-Kesselwagenübungszug für die ganze Bundesrepublik zum Üben für die BOS-Organisationen bereit. Im Durchschnitt wird dieser Zug alle acht bis zehn Jahre für einige Tage dem Landkreis Rosenheim zur Verfügung gestellt. In den 1970er, 1980er und 1990er Jahren konnte dieser Zug an verschiedenen Standorten im Landkreis genutzt werden.

Seit der Gründung der Bahnschulungen vor gut zwei Jahrzehnten im Landkreis Rosenheim (Bahnausbilder Feuerwehr mit den Notfallmanagern der DB AG) gelang es, diesen Spezialzug zusätzlich (2000, 2010, 2016 und 2018) für den Landkreis zu gewinnen. Dies ist den Notfallmanagern Fischer, Kölnberger, Sachmann und KBM Gefahrgut/Schienenverkehr Hof zu verdanken. Sie versuchten zudem alle Bahnthemen und Wünsche der Landkreisfeuerwehren umzusetzen. Durch die Ausdauer und die besondere Motivation sowie durch persönliche Überzeugung gelingt es immer wieder besondere Projekte „mit Herzblut“ umzusetzen.

Um einige zu nennen: Aufzug-DB Schlüssel, DB-Schlüsselsatz, Einsatzmerkblätter, DVD für die BOS-Organisationen des Landkreises, Übersteighilfen, Aufstellung von vier Bahnfeuerwehren inklusive Bahnrettungsplattformen sowie zwei Bahnfeuerwehren mit Erdungsstangen, Datenübermittlung der DB-Einsatzzentrale zu den Leitstellen Bayern, Zufahrtskennzeichnungen und weitere Verbesserungen in den Zu- und Wegekarten sowie bei den elektronischen Daten für Einsatzleitprogramme. Diese Projekte werden nicht nur für den Landkreis Rosenheim und die Region, sondern bayern- und bundesweit angeregt und umgesetzt.

Oben gennannte Personen sind für ihre Ideen, Ausarbeitungen und Umsetzungen weit über Bayern hinaus bekannt und geschätzt. Die Veränderungen müssen und können oft nur bundesweit stattfinden. Deshalb benötigt dies einen längeren Zeitrahmen, wie beispielsweise bei der Aufnahme privater Schienenfahrzeuge in die Rettungsleitfäden der DB AG (z.B. Meridian-Züge).

Dies gelingt dem Bahnausbilderteam in einer besonderen Art und Weise. Es könnte fast ein familiäres Verhältnis genannt werden, obwohl derzeit viele Ansprechpersonen der verschiedenen Bahnbetriebe altersbedingt ausgeschieden sind und die Nachfolger deren Aufgabe übernehmen. Die neuen Ansprechpersonen gehen mit dem Bahnausbilderteam ähnliche, aber neue Wege. Das neue gute Verhältnis wird weiterhin gepflegt und aufgebaut, damit noch viele Vorhaben gemeinsam durchgeführt werden können.

Drei Tage lang konnten jeweils am Nachmittag und Abend insgesamt 161 Teilnehmer aus den verschiedenen BOS-Einheiten des Landkreises Rosenheim in ihrer Freizeit an dieser Sonderschulung teilnehmen. Das gute Verhältnis zu den angrenzenden Feuerwehren aus den Landkreisen Miesbach, Traunstein und der Stadt Rosenheim wird nicht nur bei den Einsätzen bestätigt, sondern auch bei den landkreisübergreifenden Gemeinschaftsausbildungen und Übungen.

Aus diesem Grund lud der Landkreis Rosenheim (KBM Hof) die verschiedenen Feuerwehren ein, die mit ihren eigenen Gefahrgut- und Bahneinheiten und über 52 Teilnehmern aus den Landkreisen Traunstein und Miesbach der Einladung folgten. Die bekannten Bahnausbilder aus unserem Landkreis waren an jeder Ausbildungseinheit vor Ort und konnten wertvolle Informationen zusätzlich zu dem Gefahrgutausbildungsteam der DB AG vermitteln.

Der Spezialzug besteht aus drei Wagen. Einem Schulungswagen, einem Kesselwagen zum Besichtigen (Innen-Anschlüsse, Außen-Anschlüsse, Dach-Anschlüsse) und einem Leckage-Kesselwagen mit verschiedenen undichten Stellen. Das Schulungsprogramm (Theorie eine Stunde, Besichtigung eine Stunde und praktische Übung bis zu eineinhalb Stunden) fand am Bahnhof Rosenheim statt.

Die Schwerpunkte bei der praktischen Übung (Einsatzübung, Stationsübung, Geräte-Test, usw.) konnte jede Feuerwehreinheit selbst bestimmen. Die möglichen Leckagen waren teilweise mit einfachsten aber auch mit Spezialgeräten und einem Spezialwissen abzudichten. Je nach Annahme des Produktes mussten die Leckagen mit Schutzkleidungen der Form I, Form II, Form III mit oder ohne Atemschutz abgedichtet werden.

Das Problem der Kesselwagen liegt an deren Vielfalt beziehungsweise den unterschiedlichen Bauweisen und den Besonderheiten der jeweiligen Herstellerfirma oder des Kesselwagenbetreibers. Im Ernstfall wird nicht nur das Fachwissen der Landkreisfeuerwehren benötigt, sondern zusätzlich auch von den TUIS-Einheiten, OMV-Einheiten Burghausen, Linde, etc. und den Spezialisten der Deutschen Bahn AG. Gemeinsam wurden schon einige Einsätze dieser Art in den letzten Jahrzehnten gemeistert. Mit dieser Ausbildung und dem neuesten Stand der Technik kann optimale, fachliche, professionelle und schnelle Hilfe geleistet werden.

Die Bahnausbilder des Kesselzuges waren vom großen Interesse der einzelnen Teilnehmer überwältigt. Die Betreuung durch unsere Landkreisausbilder vor Ort bei den verschiedenen Veranstaltungen war für sie auch eine Besonderheit. Erstaunt war das Team, dass alle Lehrgangsplätze wirklich belegt oder sogar überbelegt waren. Diese Erfahrung ist für sie einzigartig gewesen und sie waren mehr als begeistert, wie das in Bayern und ganz besonders hier im Landkreis Rosenheim durchgeführt wird. Aus diesem Grund könnte es gut sein, dass wir diesen Spezialzug in ein paar Jahren wieder bekommen könnten. Wir, das Ausbilderteam, würden uns freuen, wenn ihr dann alle wieder so zahlreich teilnehmt!

 

16Sep/18

Dekontamination der Stufe 3

Vor einigen Tagen war es wieder soweit: Die jährliche Übung der Spezialeinheit der Feuerwehr Prien (Dekontaminationsfahrzeug der Stufe 3) mit den Feuerwehren Mietraching und Amerang stand auf dem Programm. Diese drei Landkreisfeuerwehren bilden seit gut zwei Jahren eine Einheit für den Bereich der Dekontamination der Stufe 3 für Einsatzkräfte und für die Bevölkerung bei Sondereinsatzlagen.

Alle drei Feuerwehren verfügen über sogenannte Bundfahrzeuge:

  • Feuerwehr Amerang: Gerätewagen-Schlauchwagen
  • Feuerwehr Mietraching: Löschgruppenfahrzeug
  • Feuerwehr Prien: Dekontaminations-Fahrzeug

Diese Sonderfahrzeuge können regional eingesetzt werden. Sie sind auch für Sondereinsatzlagen in den Alarmplänen bayernweit und bundesweit mit eingeplant. Sie werden von den verschiedenen Landkreis-Gefahrgut-Fachgruppen, wie beispielsweise Gefahrgut-Desinfektoren oder Gefahrgut-Ärzten, im Bedarfsfall unterstützt.

Zum ersten Mal waren heuer auch Vertreter des Gesundheitsamtes Rosenheim vor Ort und überzeugten sich über den fachlich korrekten Aufbau und Betrieb des Dekon-Platzes. Sie konnten wertvolle Anregungen an die Einsatzmannschaften vermitteln.

Das gemeinsame harmonische Zusammenarbeiten der drei Feuerwehren überzeugte die verschiedenen Beobachter ebenso wie die kurze Aufbauzeit (40 Minuten) bis zur Inbetriebnahme des großen Dekonplatzes (Stufe 3).

Für 2019 wird gemeinsam mit dem Gesundheitsamt Rosenheim der Dekon-Platz im „Nass-Echt-Betrieb“ beübt, damit auch hier die neuen EU-Richtlinien überprüft, getestet, gemessen und registriert werden können.

Bis zu diesem Real-Betrieb wird Kreisbrandmeister Gefahrgut Christian Hof mit seinen verschiedenen Gefahrgut-Teams sowie den Vertretern der verschiedenen Behörden noch einige kleine Punkte bearbeiten, damit alle Beteiligten Erleichterungen für die Einsatzmannschaften und für die betroffenen „Verletzten“ Personen erhalten beziehungsweise diese umgesetzt werden.

 

06Aug/18

Impulse für die Feuerwehren bei “TUIS-Wacker”

Aktuell gibt es europaweit insgesamt 178 Chemie-Werkfeuerwehren (130 Betriebe in Deutschland und 48 Betriebe in Österreich). TUIS-Spezialisten stehen mit ihrer Einsatzbereitschaft 365 Tage für die Freiwilligen Feuerwehren zur Verfügung. TUIS bedeutet “Transport-, Unfall-, Informations- und Hilfeleistungssystem der chemischen Industrie”. TUIS bietet öffentlichen Feuerwehren sowie anderen Behörden, beispielsweise der Polizei, bundesweit und europaweit Unterstützung bei Transport- und Lagerunfällen mit Chemikalien an.

Diese Unterstützung kann in drei Stufen erfolgen:

  • Stufe 1                        Telefonberatung
  • Stufe 2                        Fachberatung am Unfallort
  • Stufe 3                        Werkfeuerwehr (technische Hilfe) am Einsatzort

Der Landkreis Rosenheim befindet sich zentral im Bereich einiger nahegelegener TUIS-Standorte. TUIS-Hilfe kommt in unserer Nähe zum Beispiel je nach Gefahrstoff meist von Sandoz in Kundel, der Infraserv aus Gendorf oder von Wacker in Burghausen.

Fast jährlich gelingt es dem Landkreis Rosenheim, der Einladung der Wacker-Werkfeuerwehr in Burghausen für einen kostenlosen Trainingstag „TUIS“ Folge zu leisten. Heuer nahmen wieder neun Einsatzfahrzeuge und eine 27-köpfige Feuerwehrmannschaft aus neun verschiedenen Landkreisfeuerwehren an diesem Sondertraining teil.

Vor den praktischen Übungen stand eine kurze theoretische Grundschulung im Vordergrund. Schwerpunkt der Ausbildung war der Unterschied „Gefahrgut und Gefahrstoff“. Allgemeine Gefahrgut-Kennzeichnungen, der Umgang mit Frachtpapieren, die GAMSN-Regel sowie einsatztaktische Maßnahmen sind im Detail erörtert worden.

Im Zuge der Ausbildungsliste standen zwei Sonderübungen auf dem Tagesprogramm. Auf Wunsch der Teilnehmer ermöglichten die beiden Wacker-Ausbilder (Stefan und Florian) eine kleine dritte Sonderübung. Ebenfalls gingen die beiden TUIS-Ausbilder auf die besonderen Wünsche der Teilnehmer ein und ermöglichten einen kurzen Besuch der Fahrzeughalle der Werkfeuerwehr. Eine kleine Rundfahrt durch das Betriebsgelände von Wacker mit Erklärungen über Funk war eine willkommene Zugabe.

Die Übungsschwerpunkte 2018:

  • Undichtigkeit am Hoyertainer (Umfüllarbeiten). Schwerpunkt waren hier die Menschenrettung sowie das ausgelaufene Produkt aufzufangen und die Austrittsstelle zu finden und die mögliche Leckage abzudichten beziehungsweise den Dombereich des Behälters zu säubern.
  • Auslaufende Flüssigkeit mit Geruchsbelästigung (Chlor-Acetaldehyd, UN-Nr. 2232) bei
  • Austritt von Ammoniak (Druckleitung) aus einem Kühlhaus.
  • Dieser Gefahrstoff findet sehr viel Verwendung und hat auch seine Besonderheiten für die Feuerwehren im Einsatz. Das Ausbilderteam konnte an dieser Stelle viele persönliche Erfahrungen einbringen, wie beispielsweise:
  • Personen mit Kontaktlinsen – kein Einsatz mit Kontaktlinsen bei Ammoniak.
  • Bei Verwendung von PH-Papier – erst das PH-Papier befeuchten und dann auf das Produkt legen oder halten. Erst dann verfärbt sich das PH-Papier für eine Anzeige.
  • Umgestürzter Tankanhänger bei Wartungsarbeiten (Arbeiten am Reifen und Deichsel) auf PKW mit Austritt von einer unbekannten Flüssigkeit mit starkem Geruch. Es stellte sich heraus, dass es Essigsäure (Gefahrnummer 83, UN-Nr. 2789) war.

Bei den drei Übungen wurde nicht nur von den Führungskräften Fachwissen und Einsatztaktik gefordert, sondern auch von den Einsatzmannschaften. Diese Übungen wurden mit schwerem Atemschutz, Sonder-Einsatzanzügen und Chemikalienschutzanzügen abgeleistet.

Kleine Verbesserungsvorschläge erkannten die Übungsteilnehmer selbst.

Die beiden Wacker-Ausbilder brachten einige Punkte der Verbesserung an. Kreisbrandmeister Gefahrgut/Schienenverkehr Christian Hof bestätigte den TUIS-Ausbildern, dass leider noch nicht alle Empfehlungen (gleiche Anregungen wie heuer von Stefan und Florian) von den TUIS-Ausbildern der letzten Jahre bis dato bei allen Feuerwehren so richtig umgesetzt wurden. Dies sollte unbedingt in absehbarer Zeit verbessert werden, zum Beispiel:

  • Bei den Alarmstichwörtern ABC 2 und ABC 3 soll der erste Atemschutztrupp (Angriffstrupp) vor dem Ausrücken beziehungsweise auf der Anfahrt mit der Sonderschutzkleidung Form 2 und Gummistiefel ausgerüstet sein.
  • Gummistiefel für die vorgehenden Trupps (spätestens nach der Menschenrettung dringlich empfohlen) sowie für die Dekon- Mannschaft.
  • Abläufe im Dekonplatz sowie das richtige An- und Auskleiden der Schutzanzüge Form 2 und Form 3 (Vollschutzanzug).
  • Farbliche Unterscheidung der Dekon-Mannschaft (Westen für Sauber- und Schmutzig-Mann).
  • CSA-Anzug entspricht drei Paar Handschuhen (Schweißhandschuhe, Schutzhandschuh des Schutzanzug und Überziehhandschuh).
  • Schutzanzug Form 2 eignen sich besonders, um die Veterinärhandschuhe (lange Stulpen) zu verwenden.
  • Schutzanzüge Form 2 mit Füßlingen: Bei bestimmten Herstellern benötigen die Träger dann Schutzstiefel, die beispielsweise ein bis zwei Nummern größer sind als ihre normale Fuß-Größe.
  • Filter für den Dekonplatz-Bereich.
  • Funklösungen beziehungsweise Funktechnik (Befestigung und Bedienung) im Vollschutzanzug.

Die praktischen Tipps und Tricks der Ausbilder „TUIS-Wacker“ nach den Übungen waren eine sehr wertvolle Ergänzung zu den einmaligen Übungsszenarien. Jeder Teilnehmer konnte hierdurch sein Fachwissen erweitern und viele Anregungen nach Hause zu den jeweiligen Standorten mitnehmen. Dieses Wissen wird jetzt an die Kollegen vor Ort weitergegeben. Somit sind wir für die Zukunft bestens aufgestellt und können uns allen Anforderungen gemeinsam stellen.

Aufgrund der großen Begeisterung und der vielen Anfragen versuchen wir (KBM Gefahrgut – Schienenverkehr Christian Hof) wieder einen Trainingstag für 2019 zu ermöglichen.