Category Archives: Berichte KFV

17Okt/17

Führungsorganisation bei großen Gefahren-, Schadenlagen und Katastrophen (GGSK)

Großbrände, Unwetterlagen, Gefahrguteinsätze und Katastrophenszenarien standen im Mittelpunkt der ganztägigen Weiterbildungsveranstaltung am 14.10.2017  für die Mitglieder der Kreisbrandinspektion.

Nicht der regelmäßige Feuerwehreinsatz, sondern die übergreifende Koordination verschiedener Hilfsdienste (Feuerwehr, Rettungsdienst, THW, Polizei) sowie notwendiger Behörden oder auch der Presse lagen im Fokus der Aufgaben. Besonderes Augenmerk wurde dabei immer wieder auf die Sicherstellung der Kommunikationsverbindungen zu den Rettungseinheiten aber auch zu übergeordneten Stellen und auf eine frühzeitige Raumordnung gelegt. Beides wichtige Garanten für einen reibungslosen Einsatzverlauf.

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06Okt/17

Besondere Auszeichnung für herausragende Leistungen

Das Steckkreuz ist die höchste Auszeichnung, die im bayerischen Feuerwehrwesen verliehen werden kann. Oberbayerns Regierungspräsidentin Brigitta Brunner persönlich heftete das golden gefasste, schlanke Kreuz mit diagonal verlaufenden roten Flammen und dem kleinen bayerischen Staatswappen in der Mitte an die Uniformjacken von zehn verdienten Feuerwehrmännern aus ganz Oberbayern, darunter aus dem Landkreis Rosenheim Kreisbrandrat Richard Schrank und Kreisbrandmeister Max Goldbrunner. Continue reading

18Aug/17

Heiße Ausbildung für die Waldbrand-Spezialisten

Dramatische Bilder von vielen Meter hohen, zerstörerischen Flammen durch Waldbrände bestimmen seit Wochen regelmäßig die Nachrichtensendungen. Besonders betroffen sind aktuell südeuropäische Länder wie Italien oder Portugal. Zum Teil nehmen die Brände verheerende Ausmaße an, die mit den vor Ort verfügbaren, nationalen Einsatzkräften und deren Ausrüstung nicht mehr beherrscht werden können. Dann bitten die jeweiligen Regierungen benachbarte Länder um Unterstützung und speziell trainierte Helfer machen sich auf den Weg in ihre herausfordernden Einsatzgebiete. Kürzlich wurde im Landkreis Rosenheim ein entsprechendes Ausbildungswochenende der ehrenamtlichen Hilfsorganisation @fire durchgeführt.

Das „Firecamp“ mit Übernachtungen auf Feldbetten und Isomatten fand in der Gemeinde Eiselfing statt. Bereits im Vorfeld mussten sich die zwölf Teilnehmer im Selbststudium intensiv mit theoretischen Grundlagen wie etwa Sicherheitsregeln, Brandverhalten oder Grundbegriffen befassen. „Viele der Einsatzkräfte sind bereits aktive Feuerwehrmitglieder. Doch ein Waldbrand unterscheidet sich grundsätzlich von den uns sonst vertrauten Einsätzen, was eine zusätzliche spezialisierte Ausbildung zwingend erforderlich macht“, betonte Alexander Maier, selbst stellvertretender Feuerwehrkommandant, in seiner Rolle als Ausbilder. Man orientiere sich hier an internationalen Standards, wie sie beispielsweise in den waldbranderprobten Ländern Südeuropas oder auch den USA und Kanada Anwendung fänden.

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19Jun/17

Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Rosenheim e.V.

19.06.2017 – Aschau im Chiemgau – Angesichts aktueller Katastrophen wie dem Hochhausbrand in London ist die Wichtigkeit der Feuerwehr wieder besonders präsent. In der Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Rosenheim wurden am 19.06.2017 die verschiedensten Themen angesprochen:

Knapp 900 Einsätze weniger

Die Zahl der Einsätze der Feuerwehren im Landkreis Rosenheim ist 2016 im Vergleich zu 2015 um fast 15 Prozent gesunken. Kreisbrandrat Richard Schrank sprach auf der Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbands Rosenheim e.V. in Aschau von einer schönen Entwicklung. Allerdings glaubt Schrank nicht, dass sie Bestand haben wird. Als Grund nannte er die witterungsbedingten Schäden, die im vergangenen Jahr keine Rolle spielten.

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08Jun/17

„Ansprechpartnerin sein und Vorbehalte ausräumen“

Mehr als 300 Frauen leisten derzeit im Landkreis Rosenheim aktiven Feuerwehrdienst. Die einstige Männerdomäne ist vielerorts ohne weibliche Unterstützung längst nicht mehr denkbar. Um die Interessen und Anliegen der Kameradinnen gebündelt vertreten zu können, haben die Frauen kürzlich im Rahmen einer Versammlung erstmals eine eigene Ansprechpartnerin im Kreisfeuerwehrverband gewählt: Marlen Meindl aus Großkarolinenfeld (Foto) ist ab sofort neue Frauenbeauftragte.

Für die 27-jährige Verwaltungsangestellte ist das Ehrenamt bei der freiwilligen Feuerwehr seit dem Einstieg über die Jugendfeuerwehr eine Herzensangelegenheit. Doch trotz des klassischen Werdegangs wurde ihr selbstbewusst geäußerter Wunsch, mit 18 Jahren den anspruchsvollen Lehrgang zur Atemschutzgeräteträgerin zu absolvieren, anfänglich mit Skepsis seitens der männlichen Kollegen aufgenommen. „Das war ein einschneidendes Erlebnis und ich musste damals erleben, dass es bei der Feuerwehr eben nicht selbstverständlich war, genauso wie der gleichaltrige Kamerad behandelt zu werden.“

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