Category Archives: Berichte KFV

15Jun/18

Verbandsversammlung 2018 in Bad Aibling

Die Feuerwehren im Landkreis Rosenheim rückten 2017 zu 5.399 Einsätzen aus. Das sind zwar gut 500 Einsätze mehr als das Jahr zuvor, trotzdem sprach Kreisbrandrat Richard Schrank mit Blick auf die Statistiken der Vergangenheit von einem normalen Jahr. Der Kreisbrandrat hatte zur Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbands Rosenheim e.V. nach Bad Aibling geladen. Die Feuerwehren sieht er gut aufgestellt, auch wenn im Detail noch nachgebessert wird. Continue reading

01Mai/18

25. Jahrestag des Großbrandes in Unterprienmühle

Am 1. Mai 1993 richtete ein verheerender Großbrand auf dem Gelände der Firma Holz Hogger in Unterprienmühle bei Frasdorf enormen Schaden an. Eindrücke von den damaligen Löscharbeiten der Feuerwehren hat uns Stefan Eschenbeck dankenswerterweise zur Verfügung gestellt. Nach knapp einjährigem Wiederaufbau konnte das Unternehmen schließlich den erfolgreichen Rückeinstieg in die Produktion realisieren. Continue reading

04Apr/18

Erfolgreicher Atemschutzlehrgang in Prutting

Im Rahmen eines kürzlich abgeschlossenen Atemschutzlehrgangs in Prutting hatten die Teilnehmer auch eine umfangreiche Einsatzübung am Mösel zu absolvieren. Insgesamt 18 Mitglieder der Feuerwehren aus Bad Endorf, Gstadt, Halfing, Pfraundorf, Prutting, Söllhuben und Zaisering fanden ein realistisches Szenario vor, welches unter anderem auch die „Rettung“ von sieben Feuerwehranwärtern beinhaltete. Unter den Augen der Ausbilder Christian Hof, Stefan Huber, Wolfgang Stangl, Samuel Witt sowie Dominik Voggenauer meisterten die neuen Atemschutzgeräteträger die Übung erfolgreich.

 

12Feb/18

Übergabe der Spezialordner “Schienenverkehr” an die Bahneinheiten

Von den Ausbildern „Schienenverkehr“ wurden in den vergangenen 18 Jahren zwei DVDs „Hilfeleistung Deutsche Bahn AG und Privatbahnen im Landkreis Rosenheim“ an die Landkreis-Feuerwehren herausgeben. Ebenso wurde an verschiedenen DVD-Präsentationen anderer Verbände wie beispielsweise des Bezirksfeuerwehrverbandes Oberbayern mitgearbeitet.

Die letzte DVD wurde 2008 ausgearbeitet und an die BOS-Einheiten sowie an die Führungskräfte übergeben. In der Zwischenzeit wurden verschiedene neue Einsatzprogramme eingeführt und die Daten eingebunden (z.B. Fireboard). Diese wertvollen Daten sind ebenfalls bei der ILS Rosenheim eingearbeitet und zusätzlich in der internen Rückfallebene hinterlegt. Continue reading

04Dez/17

Heiße Ausbildung in der Brandsimulationsanlage

Drei Tage lang war das Gelände am Pruttinger Bauhof im November umgeben von Feuerwehren aus dem ganzen Landkreis Rosenheim. In 29 Ausbildungsstunden wurden insgesamt 160 Atemschutzgeräteträger in einer gasbefeuerten Brandsimulationsanlage geschult. Ziel des Trainings war es, die Atemschutzgeräteträger nach bestandenem Grundlehrgang erstmals an eine Übungssituation zur Brandbekämpfung mit realer Flammendarstellung und Temperatur heranzuführen und dabei die psychische und physische Belastung realitätsnah zu simulieren. Auch erfahrene Atemschutzgeräteträger stellten ihr Können unter Beweis und übten nach den aktuellen Vorgaben das Vorgehen zur Brandbekämpfung im Innenangriff. Continue reading

27Okt/17

Neues Fahrzeug-Quartett dank gezielter Kooperation

Ein absolut gelungenes Projekt: Vier Gemeinden im Landkreis Rosenheim hatten sich für die dadurch kostengünstigere Beschaffung neuer Hilfeleistungslöschfahrzeuge (HLF) zusammengeschlossen. Nach stets enger Abstimmung mit den ehrenamtlichen Verantwortlichen vor Ort konnten die Feuerwehren aus Aschau im Chiemgau, Au bei Bad Aibling, Pfaffing und Ramerberg kürzlich ihre neuen Einsatzfahrzeuge im Gesamtwert von knapp zwei Millionen Euro mit großer Freude in Empfang nehmen. Die dafür erforderliche europaweite Ausschreibung mit zahlreichen rechtlichen Auflagen wurde dankenswerterweise durch die Gemeinde Bad Feilnbach koordiniert. Nach Auslieferung durch die österreichische Firma Rosenbauer, welche am Ende den Zuschlag erhalten hatte, stehen die Fahrzeuge den vier Feuerwehren ab sofort für effektive Einsätze bei Bränden und technischen Hilfeleistungen zur Verfügung.

25Okt/17

Einsatzbericht zum Brand am Heuberg

Am Freitag, den 23. Juni 2017, bemerkte eine aufmerksame Wanderin gegen 8.15 Uhr ein nicht ordnungsgemäß abgelöschtes Feuer auf Höhe der Bichler Hütte im Gemeindebereich Nußdorf am Inn. Dieses Feuer breitete sich bereits auf die Vegetation aus und hatte dadurch eine Ausdehnung auf etwa 400 Quadratmeter erreicht.

Durch die Namensähnlichkeit, Bichler Alm beziehungsweise Bichler Hütte, wurde durch die Integrierte Leistelle (ILS) Rosenheim der Erstalarm für die Bichler Alm, Gemeinde Oberaudorf, alarmiert. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass sich der Brand bei der Bichler Hütte in der Gemeinde Nußdorf am Inn befand. Aus diesem Grund wurden die Kräfte schließlich gemäß Einsatzstichwort „B 3“ für die Bichler Hütte alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich auf rund 1.100 Metern Höhe an der Südwestseite des Heubergs, welche sich wiederum als sehr felsiges und steiles Gelände darstellte. Als Bereitstellungsraum für alle Einsatzkräfte wurde durch Kreisbrandinspektor Hans Huber der Sportplatz am Ortsende von Nußdorf bestimmt. Bei Eintreffen am Bereitstellungsraum konnte man augenscheinlich die Brandstelle sehen, von welcher aufsteigender Rauch bereits vom Tal aus beobachtet werden konnte. Continue reading

17Okt/17

Führungsorganisation bei großen Gefahren- und Schadenslagen sowie Katastrophen (GGSK)

Großbrände, Unwetterlagen, Gefahrguteinsätze und Katastrophenszenarien standen im Mittelpunkt einer ganztägigen Weiterbildungsveranstaltung am 14. Oktober 2017 für die Mitglieder der Kreisbrandinspektion Rosenheim.

Nicht der regelmäßige Feuerwehreinsatz, sondern die übergreifende Koordination verschiedener Hilfsdienste (Feuerwehr, Rettungsdienst, THW, Polizei) sowie notwendiger Behörden oder auch der Presse lagen im Fokus der Aufgaben. Besonderes Augenmerk wurde dabei immer wieder auf die Sicherstellung der Kommunikationsverbindungen zu den Rettungseinheiten aber auch zu übergeordneten Stellen und auf eine frühzeitige Raumordnung gelegt. Beides wichtige Garanten für einen reibungslosen Einsatzverlauf.

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06Okt/17

Besondere Auszeichnung für herausragende Leistungen

Das Steckkreuz ist die höchste Auszeichnung, die im bayerischen Feuerwehrwesen verliehen werden kann. Oberbayerns Regierungspräsidentin Brigitta Brunner persönlich heftete das golden gefasste, schlanke Kreuz mit diagonal verlaufenden roten Flammen und dem kleinen bayerischen Staatswappen in der Mitte an die Uniformjacken von zehn verdienten Feuerwehrmännern aus ganz Oberbayern, darunter aus dem Landkreis Rosenheim Kreisbrandrat Richard Schrank und Kreisbrandmeister Max Goldbrunner. Continue reading

18Aug/17

Heiße Ausbildung für die Waldbrand-Spezialisten

Dramatische Bilder von vielen Meter hohen, zerstörerischen Flammen durch Waldbrände bestimmen seit Wochen regelmäßig die Nachrichtensendungen. Besonders betroffen sind aktuell südeuropäische Länder wie Italien oder Portugal. Zum Teil nehmen die Brände verheerende Ausmaße an, die mit den vor Ort verfügbaren, nationalen Einsatzkräften und deren Ausrüstung nicht mehr beherrscht werden können. Dann bitten die jeweiligen Regierungen benachbarte Länder um Unterstützung und speziell trainierte Helfer machen sich auf den Weg in ihre herausfordernden Einsatzgebiete. Kürzlich wurde im Landkreis Rosenheim ein entsprechendes Ausbildungswochenende der ehrenamtlichen Hilfsorganisation @fire durchgeführt.

Das „Firecamp“ mit Übernachtungen auf Feldbetten und Isomatten fand in der Gemeinde Eiselfing statt. Bereits im Vorfeld mussten sich die zwölf Teilnehmer im Selbststudium intensiv mit theoretischen Grundlagen wie etwa Sicherheitsregeln, Brandverhalten oder Grundbegriffen befassen. „Viele der Einsatzkräfte sind bereits aktive Feuerwehrmitglieder. Doch ein Waldbrand unterscheidet sich grundsätzlich von den uns sonst vertrauten Einsätzen, was eine zusätzliche spezialisierte Ausbildung zwingend erforderlich macht“, betonte Alexander Maier, selbst stellvertretender Feuerwehrkommandant, in seiner Rolle als Ausbilder. Man orientiere sich hier an internationalen Standards, wie sie beispielsweise in den waldbranderprobten Ländern Südeuropas oder auch den USA und Kanada Anwendung fänden.

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