All posts by Georg Reinthaler

21Apr/17

Neue CSA-Ausbilder im Landkreis

Das neue Ausbilderteam im Chemikalienschutz unter der Leitung von Kreisbrandmeister Gefahrgut/Bahnbetriebe Christian Hof führte im Feuerwehrgerätehaus Vogtareuth seinen ersten CSA-Lehrgang durch. Mit diesen neuen Ausbilderteam „CSA“ werden die Atemschutzausbilder entlastet. Beide Ausbildungsteams werden in Zukunft gemeinsam zusammenarbeiten und ihre Erfahrungen einbringen, damit diese Einsatzpraxiserfahrungen an die Teilnehmer sinnvoll weitergegeben wird.

Der CSA-Lehrgang wurde in den letzten Monaten überarbeitet und das Ausbildungsprogramm den aktuellen Vorgaben und Wünsche der bisherigen Lehrgangsteilnehmer angepasst. Dabei kam der Wechsel zwischen Theorie und Praxis sehr gut an. Nach der Einführung beziehungsweise Überarbeitung (2017) des neuen Ausbilderleitfadens „Atemschutz“ wird die Zusatzausbildung „CSA“ überarbeitet und neue Vorgaben folgen dann 2018. Für unsere derzeitige und zukünftige Ausbildung wird sich nicht viel ändern, da wir in den letzten Jahren eine sehr vorausschauende Ausbildung getätigt haben.

Es nahmen insgesamt acht Feuerwehrmitglieder aus Wasserburg, Feldkirchen-Westerham und Vogtareuth teil. Alle Teilnehmer haben diese Zusatzausbildung erfolgreich bestanden.

Foto: Christian Hof, Philipp Schartner, Michael Wallner (vorne von links) und Martin Edl sowie Anton Vorringer (hinten von links).

21Apr/17

Feuerwehren sind für Notfälle bei der Bahn gerüstet

Die Kreisbrandinspektion Rosenheim arbeitet eng mit dem Notfallmanagement der DB AG und den vielen Bahnbetreibern zusammen. Im Landkreis Rosenheim gibt es viele unterschiedliche Bahnstrecken, die der Deutschen Bahn oder Privatbahnen gehören.

Aufgrund besonderer Einsatzstrukturen der Notfallmanager benötigen diese bei besonderen Bahnereignissen die Unterstützung der Feuerwehren. In den letzten Jahren wurden viele Bahnübungen und Störfallbetriebe, die in Nähe von Bahnstrecken liegen, mit den Behörden- und BOS-Organisationen sowie dem Notfallmanagement beübt. Dabei stellte sich heraus, dass der Notfallmanager nicht nur bei der Bahnerdung benötigt wird, sondern auch bei der Einsatzleitung als Fachberater. Dies führte in der Praxis oft zu zeitlichen Problemen.

In den letzten Jahren waren auch Bahnunfälle im Landkreis Rosenheim zu beklagen, bei denen die Bahnerdung nicht in der Erstphase erforderlich war. Beim Zugunfall in Bad Aibling war die zerstörte Oberleitungsanlage jedoch eine Gefahr für die ersten Einsatzkräfte vor Ort. Der Notfallmanager war durch die Örtlichkeiten zeitnah vor Ort und konnte somit die Feuerwehren unterstützen.

Kreisbrandrat Richard Schrank und Kreisbrandmeister Gefahrgut/Bahnbetriebe Christian Hof haben sich dieser Problematik gestellt und ein neues Hilfeleistungskonzept für Bahnereignisse ausgearbeitet und eingeführt. Jeder Kreisbrandinspektionsbereich bekommt eine kleine Bahnausrüstung. Diese besteht unter anderem aus Bahnrettungsplattformen, Zu- Wegekarten, Bahnschlüsseln und Aufzugschlüsseln. Dafür wurden vier Feuerwehren ermittelt und ausgerüstet. Zudem wurde über die Landkreisgrenzen geschaut und ermittelt, wo welche Rettungsgeräte für welche Bahnereignisse stehen und angefordert werden können. Mit diesem neuen Standortkonzept der Bahnrettungsgeräte ist gewährleistet, dass jeder Bahnbereich beziehungsweise Inspektionsbereich zeitnah erreicht und bei größeren Einsatzlagen von beiden Seiten an die Unfallstelle geeignetes Hilfsgerät herangeschafft werden kann.

Von diesen vier Standorten übernehmen zwei Feuerwehren (Bad Endorf und Kolbermoor) und einige Mitglieder der Kreisbrandinspektion zusätzlich das Bahnerden auf dem Streckennetz der Deutschen Bahn. Dafür stellt diese zwei Gerätesätze „Bahnerden“ kostenlos zur Verfügung.

Im März 2017 fand nun eine Ausbildung „Bahnerdung-Erstschulung“ im Bahnhof Rosenheim statt. Alle zwei Jahre muss diese Qualifikation künftig an einem Ausbildungsabend wiederholt und eine Prüfung abgelegt werden. Herr Mike Staate von der DB-AG führte durch das Ausbildungsprogramm „Bahnerdung“ und wurde vom zuständigen Bezirks- Notfallmanager Herr Alois Kölnberger unterstützt.

Zuerst wurden die rechtlichen Seiten geklärt. Im praktischen Teil folgte schließlich die Vorstellung der einzelnen Geräte (Spannungsprüfer, Erdungsvorrichtung) und im Anschluss konnte an einem Oberleitungsgleis im Bahnhof Rosenheim das Bahnerden unter Aufsicht von jedem Teilnehmer geübt werden. Am Ausbildungsende stand eine Prüfung auf dem Programm. Zum erfolgreichen Lehrgangsabschluss überreichte Herr Mike Staate die Befähigungsbescheinigung jedem Teilnehmer persönlich.

Nach diesem Tag konnte die DB AG die Bestellung der besonderen Gerätschaften „Bahnerden“ für die Feuerwehren Kolbermoor und Bad Endorf beantragen. In einigen Wochen werden die Gerätesätze von Bezirks-Notfallmanager Alois Kölnberger, Kreisbrandrat Richard Schrank und Kreisbrandmeister Christian Hof an die zuständigen Feuerwehren übergeben.

Die Leitstelle Rosenheim hat diese Gerätschaften in Ihren Alarmstichwörtern bis dahin hinterlegt und etwa ab Juli 2017, wenn die Geräte vorhanden sind, können die beiden Feuerwehren bei Bedarf mit Ihrer Sonderausrüstung „Bahnerdung“ für die Erstmaßnahmen alarmiert werden.

17Mrz/17

Neunmal Feuer und Flamme

Perfekt vorbereitet absolvierten neun Mitglieder der Jugendfeuerwehr Kolbermoor kürzlich die Jugendflamme, ein Abzeichen der Deutschen Jugendfeuerwehr. Neben dem korrekten Anfertigen von Knoten, der Durchführung von drei feuerwehrtechnischen Aufgaben mussten die Teilnehmer je nach abgelegter Stufe zusätzlich noch fundierte Kenntnisse in Erster Hilfe und eine Themenarbeit im Bereich Öffentlichkeitswerbung nachweisen. Neben Kreisjugendwart Manuel Pöhmerer waren auch Kreisbrandinspektor Klaus Hengstberger sowie Kreisbrandmeister Rudi Huber als Prüfer anwesend und konnten schließlich allen Feuerwehranwärtern zur erfolgreichen Prüfung gratulieren.

21Feb/17

An der Feuerwehr führt kein Weg vorbei

Eine ganz besondere Möglichkeit zur Öffentlichkeitsarbeit und aktiven Nachwuchswerbung bietet sich seit kurzem der Feuerwehr Schloßberg. Direkt im Eingangsbereich zur Gemeindebücherei im Roten Schulhaus steht nun eine große Vereinsvitrine. Mehrere Wochen lang sind Ausstellungsstücke, typisches Zubehör und thematisch passende Bücher zum jeweiligen Ortsverein aus der Kommune ausgestellt.

Logisch, dass sich die Schloßberger Feuerwehr diese Chance nicht entgehen lässt und gleich den vielbewunderten Anfang nach der Neueröffnung macht. Neben spannenden Feuerwehr-Kinderbüchern sind beispielsweise Atemschutzmasken, Schutzhelme, Fotos und sogar ein Feuerwehr-Maskottchen als besonderer Blickfang ausgestellt.